Juliushammer

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Juliushammer
Stadt Wunsiedel
Koordinaten: 50° 2′ N, 12° 3′ OKoordinaten: 50° 1′ 59″ N, 12° 2′ 38″ O
Höhe: 518 m
Einwohner: (1. Jan. 2012)
Postleitzahl: 95632
Vorwahl: 09232
Lageplan von Juliushammer auf dem Urkataster von Bayern
Lageplan von Juliushammer auf dem Urkataster von Bayern

Juliushammer ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Wunsiedel im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Nordostbayern). Im Jahr 2000 lebten in Juliushammer acht Personen.[1]

Das Einzelanwesen liegt drei Kilometer östlich der Kernstadt Wunsiedel an der Gemeindeverbindungsstraße Wintersreuth nach Tiefenbach im Tal der Röslau.

Das Hammerwerk wurde erstmals im Jahr 1499 im Landbuch der Sechsämter genannt.[2][3] Es war das größte Hammerwerk im Bezirk und belieferte die Wunsiedler Plattner mit Eisenblech. 1686 wurde es in eine Mahlmühle umgewandelt. Der Hammer wurde vom Wasser der Röslau betrieben.

  • Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, S. 310.

Einzelnachweise

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  1. Wanderungsmotivuntersuchung Wunsiedel (Memento des Originals vom 27. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.innenministerium.bayern.de Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, 2012, S. 7. Abgerufen am 27. Mai 2015.
  2. Wolfgang von Stromer: Die große Hammereinung vom 7. Januar 1387. Kartell und Innovation als Antwort auf eine Krise. In: Hirschmann, Norbert, Fleißer, Hannelore, Mahler, Fred: Die Oberpfalz, ein europäisches Eisenzentrum - 600 Jahre Große Hammereinung, Band 12/1 der Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern, Theuern 1987, S. 179.
  3. Franz Michael Ress: Geschichte und wirtschaftliche Bedeutung der oberpfälzischen Eisenindustrie von den Anfängen bis zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Verl. d. Histor. Vereins von Oberpfalz u. Regensburg, Regensburg 1950. S. 176.